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Charterboot  -  Rendsburg

Dipl.-Ing. Andreas Denker

Waldstraße 47

24768 Rendsburg

Tel. 0 43 31 - 55 2 56

Fax 0 43 31 - 55 2 58

info@Charterboot-RD.de

 

Änderungen und Irrtümer vorbehalten!

Stand: 13. Februar 2011

 

 

 

 

 

 

Reisebericht von Frau Britta Küper

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Mit der "Sommertied" auf der Schlei

2. bis 4. Juli 2010

 

Unser Wochenende auf der Schlei

 „Und welche Bucht suchen wir uns als nächstes aus für ein erfrischendes Bad?“

Solche Fragen gibt es nur, wenn das erste heiße Juli-Wochenende auf einem Hausboot verbracht wird – und genau das machen wir gerade.

Die Vorgeschichte ist zum neidisch-werden: Dieses Wochenende ist der Preis eines Ideenwettbewerbes über die Lotseninsel am Ende der Schlei: unser großer Dank geht daher an die Lighthouse Foundation und dem Hausboot-Eigner Herrn Denker.

 

Und so waren wir gut beladen und ausgestattet am Freitagvormittag nach Schleswig gefahren, um nach einer guten Einweisung alleine hinaus auf die Schlei und hinein ins Abenteuer zu fahren – oder sollte es besser heißen: schippern? Es war genial!

 

Wir, dass sind Heike, Clemens und ich, Britta. Und schon bald waren die Rollen geklärt: Heike mit ihren Mitsegel- Erfahrungen wurde Skipperin, Clemens als begnadeter Koch hatte die kleine Kombüse in Beschlag, und für mich blieb das Kartenlesen und orientieren – die Richtung hieß bald: Nordost, Richtung Ostsee. Das Boot machte ausreichend Fahrt, um die Landschaft zu bewundern und zu genießen, und wir hatten genug Zeit, um immer wieder in den zahlreichen Buchten ein erfrischendes Bad zu nehmen, auch wenn manchmal was Wasser hinter dem Motor, aus den ’Tiefen’ der Bucht hochgewirbelt, die einzige Erfrischung war. Wir schafften es immerhin bis Lindau, und fanden in Lindau Noor einen lauschigen Hafen, in dem wir abends Grillen konnten. Und danach genossen wir das Sonnendeck und träumten in der späten Dämmerung, Bier und Prosecco kamen gut gekühlt aus der Kombüse. Es war so windstill, dass sogar die Segelbootmasten schwiegen.

 

Der nächste Tag begann mit einem wunderbaren Frühstück an Deck. Unser Smutje Clemens übertraf sich mit fantastischem Rührei mit Speck und Tomaten. Dazu individuelle Kaffeeträume – welches Kreuzfahrtschiff kann mit solch einem Service mithalten?  Dann ging es wieder los, und wir probierten den östlichen Teil der Schlei:  unter der Brücke hindurch Richtung Kappeln, doch der Anblick all der Boote am Horizont war für uns, von der gemütlich-schnuckeligen westlichen Schlei verwöhnten, schnell zuviel, und so drehten wir bald wieder um. Und war da im letzten Hafen nicht ein großer Bildschirm, an dem heute Nachmittag sicher ganz viele sitzen würden, und diesem großen Ballspiel frönen würden? Nun, dann lass uns dort wieder hinfahren. Und richtig, nicht nur die Freunde der Ballspiel- Akrobaten waren da und nahmen uns herzlich auf, wir wurden auch zum anschließenden Grillen eingeladen: Segler sind eine große Familie und nehmen solch Hausbootler gerne auf – ein großes Dankeschön an die Gastfreundschaft!  Und prompt blieben wir eine weitere Nacht in diesem netten Hafen.

Doch diese Nacht war kurz: bis weit nach Mitsommernacht mussten wir auf das Milchstraßenfunkeln warten, und dann kam mitten in der Nacht das große Lichtspektakel mit entsprechend viel Regen: so schnell hatten wir noch nie die Sitzpolster reingeholt und die Schotten geschlossen, doch am nächsten Morgen war alles wieder ruhig, ein sonniger Himmel und stilles Wasser – war da was gestern Nacht?

 

Ein letztes Frühstück an Bord, und dann ging es wieder nach Schleswig zurück, leider. Da kommt mir nur der Rosarote Panter ins Gedächnis: „Wer hat an der Uhr gedreht?“

Das Boot ist nicht schnell, doch sind wir auf der Flucht oder im Urlaub? Das „Tucker-tucker-Tempo“ von 5 Knoten unseres Hausbootes ist eine perfekte Form von Entschleunigung. So hatten wir alle Zeit der Welt, um diese sonst gut versteckten, wunderschönen Ferienhäuser vom Wasser aus zu bewundern, den Cafeterrassen-Besuchern in Missunde zuzuwinken, und überhaupt all die anderen auf der Schlei zu grüßen. Dieses Wochenende hatte leider ein paar Tage zuwenig, sehr bedauerlich J.

 

Unser Resümee:  Absolut nachahmenswert! Und jeder von uns bietet hiermit seine Künste an.

 

Liebe Frau Küper,

vielen Dank für den tollen Bericht über Ihre Wochenendtour. Bereits die Chartereinweisung war, wie ich meine, von einer entspannten Atmosphäre geprägt, die durch das Kredenzen von Lachsbrötchen und entsprechenden Getränken von Ihrem "Smutje Clemens" noch optimiert wurde.

Sie zitieren den Rosaroten Panter in Ihrem Bericht, ich kann nur dazu schreiben - "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage .......".

 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Denker